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9.06.2013, Berlin: Soziale Plastik in der Geschichte Deutschlands und Polens

Das Projekt „Soziale Plastik in der Geschichte Deutschlands und Polens" wird vom Wissenschaftszirkel Deutschlandstudien der Jagiellonen-Universität in Krakau vorbereitet. Es soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Konzept der sozialen Plastik und seine Rolle in der deutschen und polnischen Geschichte und Kultur näherbringen.

 

Im Rahmen des Projekts lernen die Studierenden verschiedene Beispiele sozialer Plastik in beiden Ländern kennen. Das Projekt findet am 9. Juni 2013 in Berlin statt.

 

Der Leitgedanke für das Projekt besteht darin, Kunst, wie sie von Joseph Beuys definiert wurde, als ein Gesamtkunstwerk zu nutzen, das Bildung mit gesellschaftlichem Engagement, Kreativität und künstlerischer Sensibilität verbindet, um zum Nachdenken über Kultur und Möglichkeiten ihrer Beschreibung anzuregen, insbesondere eine Beschreibung der Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust.

 

Im Rahmen des Projekts

     

  • lernen die Studierenden verschiedene Beispiele sozialer Plastik zum Thema Zweiter Weltkrieg und Holocaust in Berlin und Warschau kennen.
  • Sie führen Interviews mit Passantinnen und Passanten über diese Plastiken und
  • erfahren, welche Funktion sie erfüllen, ob sie als bewegend empfunden werden, ob sie die Menschen zum Nachdenken und Erinnern anregen und ob es ihnen gelingt, die Zeit anzuhalten und die Erfahrungen der Gräueltaten positiv zu nutzen.
  •  

 

Zum Abschluss vergleichen die Studierenden die deutsche und polnische Wahrnehmung, die vielleicht zwei extreme Pole darstellen, vielleicht aber auch auf ähnlichen Erfahrungen beruhen, die Fundament für Frieden, Toleranz, Offenheit und Erinnerung bilden.

 

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Kontaktperson

Agnieszka Fiut
E-mail agnieszka2304[at]interia.pl

 

mehr unter:
www.knn.wsmip.uj.edu.pl